
Außen
Lauf einmal ums Auto und achte auf ungleichmäßige Spaltmaße, Farbunterschiede, Rost an Radläufen und Schwellern sowie auf den Zustand der Reifen.
Innen und Technik
Prüfe alle Schalter, Fenster, Klimaanlage, Licht und die Warnleuchten im Cockpit. Hör beim Motorstart auf ungewöhnliche Geräusche.
- Warnleuchten gehen nach dem Start aus?
- Klimaanlage kühlt?
- Keine Feuchtigkeit oder muffiger Geruch?
- Sitze und Gurte in Ordnung?
Papiere
Lass dir Zulassungsbescheinigung Teil I und II, den letzten TÜV-Bericht und das Serviceheft zeigen. Die Fahrgestellnummer muss mit den Papieren übereinstimmen.
Vor dem Termin
Bereite dich vor: Lies das Inserat genau, notiere Fragen und vereinbare die Besichtigung bei Tageslicht. Nimm, wenn möglich, eine Person mit, die sich mit Autos auskennt. Bitte den Händler, den Motor vor deinem Besuch nicht warmlaufen zu lassen – so kannst du den Kaltstart erleben.
Unter der Motorhaube
Du musst kein Profi sein, um ein paar Dinge zu prüfen. Auffällige Ölspuren, ein sehr verschmutzter Motorraum oder ein frisch gewaschener Motor können Hinweise sein, genauer nachzufragen.
- Ölstand und Farbe des Öls
- Kühlwasserstand
- Keine Ölspuren unter dem Auto
- Keilriemen ohne Risse
- Batterie ohne Korrosion
Die Probefahrt
Fahre mindestens 20 bis 30 Minuten und auf verschiedenen Straßen: in der Stadt, über Landstraße und wenn möglich ein kurzes Stück Autobahn. Achte auf Geräusche, Vibrationen und darauf, ob das Auto beim Bremsen gerade bleibt.
- Lenkung zieht nicht zur Seite
- Kupplung greift sauber, Gänge lassen sich gut schalten
- Bremsen ziehen gleichmäßig
- Keine Warnleuchten während der Fahrt
- Kein Klappern über Unebenheiten
Nach der Besichtigung
Lass dir offene Fragen schriftlich bestätigen, etwa zu Unfallfreiheit, Wartung oder zugesicherten Reparaturen. Alles, was im Kaufvertrag steht, ist verbindlich. Und: Lass dir Zeit. Ein gutes Auto ist auch morgen noch ein gutes Auto.
Hinweis: Dieser Artikel gibt allgemeine Tipps und ersetzt keine individuelle Beratung.
